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LINZFEST09: 30. - 31. Mai 2009 / 1.6.2009 Kulturpicknick - Im Donaupark zwischen Lentos und Brucknerhaus.
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Beat Box vs. Slam Poetry

Beat Box vs. Slam Poetry

MAUF

Es bedarf einer besonderen Mischung von Einzigartigkeiten, um dem Publikum etwas bieten zu können. MAUF bietet Musik, Faszination und Spaß.

MAUF fasziniert vor allem durch Livemusik, produziert einzig und allein mit drei Mikrofonen. Gesang, Stimmkunst und Human Beatbox sind die 3 musikalischen Elemente. Der lebendige, authentische Mix aus Pop, Techno, Black Music und World Music bietet grenzenloses Vergnügen. MAUF war in den letzten 12 Monaten auch bei Wettbewerben sehr erfolgreich: die Siege bei 9 Contests in Deutschland, der Schweiz und Österreich können sich sehen lassen.

Der Spaß auf der Bühne war schon bei über 100 Auftritten in Italien, der Schweiz, Ungarn, Slowenien, Deutschland und Österreich spürbar. Darüber hinaus werden die Auftritte begleitet von großer Spielfreude und Talent für Improvisation.

MAUF ist mehr als nur die Summe dieser Einzigartigkeiten. Die A cappella Beatboxing Band vereinigt die alte Kunst des instrumentenlosen Musizierens mit einem modernen musikalischen und genreübergreifenden Zugang.

Die Protagonisten von MAUF sind verena, christal und fii. Das Zusammenspiel dieser verschiedenartigen Persönlichkeiten macht einen weiteren Reiz aus - in Optik, Sound, Style und Bewegung.

Den Gesang bei MAUF liefert verena. Ihre Bestimmung ist die Musik. Seit sie denken kann ist es ihr Wunsch Musikerin zu werden. Ihre Stimme und ihr Lächeln verzaubern das Publikum. Die Human Beatbox übernimmt christal. Sein Kopf besteht aus Ideen, Sounds und Rhythmen. Dies ergibt einen besonderen christal-klaren Groove und eine tanzbare Basis für jeden Song. Die Stimmkunst kommt von fii. Seit Jahren musikalisch unterwegs in Klassik, Metal, Crossover, Industrial, HipHop, Jazz und Blues - diese fii-lfältigkeit wird in den Möglichkeiten seiner Stimme hörbar.

Post Skriptum

Man wagt es ja kaum offen zuzugeben, aber bei manchen literarischen Lesungen droht der Sekundenschlaf. Andächtig hat das Publikum mucksmäuschenstill auf seinen Plätzen zu verharren, während von oben von der Bühne ernsthaft Literarisches zum Vortrag gebracht wird. Interaktion? Artiges Schweigen und Klatschen.
Und das Gegenteil? Freches Zeug von der Bühne - fröhliches Buhen oder Lachen vom Publikum. Genau darum geht’s beim Poetry Slam. Das Publikum kann, soll es sich aber nicht bequem machen. Denn schließlich entscheiden die Zuhörer über die Qualität des Vorgetragenen.
Poetry Slams nennen sich die Lesewettbewerbe der etwas anderen Art. JedeR kann mitmachen. Voraussetzung: ein selbstverfasster Text und etwas Mut. JedeR bekommt fünf Minuten Zeit, Requisiten und Gesang sind verpönt. Ob gereimt, geflüstert, gebrüllt – je mitreißender, desto besser. Die Jury sitzt im Publikum. Oder besser: Sie ist das Publikum. Sie entscheidet (bei Bedarf lautstark), wer ins Finale kommt. Zu gewinnen gibt es zwar keine Millionen, dafür aber die Zuneigung der Zuhörerschaft. Und die ist dankbar, wenn ihr die Füße nicht einschlafen...