Attwenger sind Markus Binder (Schlagzeug, Gesang, Maultrommel) und Hans-Peter Falkner (Steirische, Gesang).
Im Laufe ihrer Entwicklung hat die Band verschiedene Adaptionen der traditionellen Mundartmusik entwickelt, die ausschließlich mit in Mundart verfassten Texten kombiniert werden. Dabei wurden zunächst besonders starke Anleihen beim Punk (Feedback und Uptempo auf Pflug), Hip-Hop („schwarze“ Rhythmen, Akkordeon als Loopelement auf Luft) und Drum'n'Bass (endlose Trance-Nummern mit mäanderndem, repetitivem Gesang auf Song) gemacht, bis der typische Attwenger-Sound als einzigartige Aneignung mitteleuropäischer Folklore entstand. Eine typische Sprachspielerei sind auch die Titel der jüngsten Alben, die allesamt auf Englisch und in oberösterreichischem Dialekt lesbar sind, aber teils unterschiedliche Bedeutung haben:
Attwenger kooperierte mit verschiedenen internationalen Musikern und Gruppen, so etwa mit dem britischen Avantgardegitarristen Fred Frith oder der serbischen Roma-Blaskapelle Boban Markovic Orkestar.
Auf dem jüngsten Album dog treten die Elemente Blues und Breakcore hinzu. In den Texten werden – wie für die „Neue Volksmusik“ (im Gegensatz zur „herkömmlichen“) typisch – deutlich die eigenen Landsleute kritisiert.
1995 kam der Attwengerfilm in die Kinos, ein Portrait der Musiker mit Konzertaufnahmen, Video-Clip-artigen Umsetzungen einiger Lieder und Interviews mit Musikerkollegen.
2003 wurde Attwenger mit dem FM4-Alternative Act-Amadeus Austrian Music Award ausgezeichnet.
2007 wurde als erste Single-Auskopplung aus dem neuen Texta-Album Paroli der in Zusammenarbeit mit Attwenger entstandene Titel (So schnö kaust gor net) schaun veröffentlicht.