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Linzfest 2013: 18. - 20.5. Mai 2013 im Donaupark.

LINZFEST Warmup @ Posthof

Haight-Ashbury / Francis international Airport / Nowhere Train

Erstmals findet am Tag vor Festivalbeginn (17.5.2013, 20:00) im Posthof Linz ein LINZFEST Warmup presented by FM4 statt.

 

Haight-Ashbury

Das von renommierten internationalen Medien hochgelobte Trio aus Glasgow, Schottland formierte sich 2007, benannt nach dem US Hippie-Mekka der 60er. Mit zuckersüßem Psychedelic-Folk, gänsehauterzwingenden, zweistimmigen Vocals und akustischem Minimalismus, der an Live-Intensität nicht wenige Lautstärkenfanatiker alt aussehen lässt, machten sie denn auch bald auf sich aufmerksam.

Die Schlagworte Shoegaze, Dreampop, Psychedelic & Folk fallen natürlich immer in Zusammenhang mit Haight-Ashbury. Ein Kritiker beschrieb die Band treffend als "as if the Velvet Underground were the Mama & The Papas backing band... ok, with a bit of Joni Mitchell, Jesus & Mary Chain, CSN&Y and Pentangle thrown in."

Auch beim Publikum stieß ihr Debüt "Here In The Golden Ray" (2010) auf Begeisterung. Die Songs "Freeman Town" und "Favourite Song" entwickelten sich zu Radiohits und ermöglichten ihnen europaweites Touren. Auf dem zweiten Album "Haight Ashbury 2: The Ashburys" orientiert sich die Band stärker und stringenter am großen Pop, natürlich immer noch 60er und Neo-Hippie, aber doch mit größerem Chartspotential.

Wenige Tage nach ihrem Linz-Gastspiel veröffentlichen die "psychedelichen Abba", wie Haight-Ashbury auch gerne genannt werden, ihren dritten Streich "Perhaps?", dessen Vorab-Single "Blow Your Mind" ihrem Titel eindeutig gerecht wird. Zum Einsatz kommt auf dem Album auch erstmals jenes Instrument, das schon bei Joni Mitchell so betörend klang - der Dulcimer.


 

Francis international Airport

Nach Auftritten bei europäischen Festivals wie Primavera, Reeperbahn, Sziget oder zuletzt beim Immergut, stellen die Wiener Experten für anspruchsvollen Indie-Pop ihr neues Album vor. "Cache" verspricht große Arrangements, hymnische Melodien und akribisch polierte Popperlen und soll im Mai auf Siluh Records erscheinen. War der Vorgänger "In The Woods" noch geprägt von schrammelnden Indie-Gitarren im Stile von Local Natives oder Arcade Fire, lässt die Band nun die Organik des Waldes hinter sich. An ihre Stelle treten pompöse Synthesizer-Einsätze mit 80er Avancen, analoge und programmierte Beats greifen ineinander - eine unterkühlte Strenge hält Einzug. Unverkennbar bleibt jedoch die Fähigkeit, mit viel Liebe für jedes Detail überlebensgroße Songs mit unwiderstehlicher Eindringlichkeit zu schaffen.


 

Nowhere Train

Ryan Carpenter, Stefan Deisenberger, Ian Fisher, Jakob Kubizek, Frenk Lebel, Martin Mitterstieler und Stephan Stanzel sind keine Volks-Rock'n'Roller. Erstens gibt es kein Volk und außerdem haben sie eine Country-Platte gemacht. Gedauert haben die Live-Aufnahmen zu "Station" eine knappe Woche. Die Vorbereitungen zu dem, was 2012 als Ergebnis auf den leidgeprüften Markt geworfen wurde, waren deutlich zeitintensiver. Seit Jahren spielt der Nowhere Train überall dort Konzerte, wo man ihn lässt: in Fußgängerzonen, Schaufenstern und Schwimmbädern, auf Kunstinstallationen, Bergbauernhöfen und Leuchttürmen, im Gefängnis und naturgemäß in Zügen. Begonnen hat alles im Frühjahr 2009 mit einer 11-tägigen Reise durch Österreich. Zu diesem Zeitpunkt waren die Mitglieder der Bands A Life A Song A Cigarette, Play The Tracks Off, Love&Fist und Naked Lunch erst lose miteinander bekannt, Ian Fisher zufällig in Wien gestrandet. Ein reizvoller Gedanke führte die Kulturarbeiter zusammen: Raus aus dem, was vorgibt, uns zu schützen und uns zu oft erschöpft. Ein Paradies ist immer dann, wenn einer aufpasst, dass keiner reinkommt. Die Welt ist überall und nirgends. Wir müssen los!